109. Geschäftsbericht – Elektrizitätswerke des Kantons Zürich 16/17

Netze

Sicherheit geht vor

Die EKZ haben im Berichtsjahr 54.6 Millionen Franken in die Instandhaltung und die Modernisierung der Netz­infrastruktur investiert. Die Versorgungsverfüg­­­barkeit war mit 99.997 Prozent wiederum sehr hoch; ebenso die Netzeffizienz mit 98.9 Prozent.

Überdurchschnittliche Versorgungssicherheit
Ein Kunde im EKZ Versorgungsgebiet musste im Jahr 2016 durchschnittlich nur 14 Minuten auf seine Energielieferung verzichten. Das ist deutlich unter dem Schweizer Durchschnitt von 19 Minuten.

Die Netzeffizienz von 98.9 Prozent sagt aus, dass die Investitionen der EKZ ins Netz äusserst wirksam und wirtschaftlich sind. Für die Zuverlässigkeit des EKZ Verteilnetzes stand im Berichtsjahr eine Verfügbarkeit von 99.997 Prozent. Die EKZ erreichten diesen herausragenden Wert dank kontinuierlichen und vorausschauenden Investitionen, zum Beispiel in innovative Technologien, sowie dem grossen Einsatz ihrer Mitarbeitenden.

Zu den Innovationen gehört die Digitalisierung des Meldewesens. Sie ermöglicht Elektroinstallateuren die vollautomatische Bearbeitung ihrer technischen Meldungen für Installationen, Apparatebestellungen und Sicherheitsnachweise. Bis anhin erfolgte diese Kommunikation zeitintensiv über Papier und E-Mails. Ebenfalls im Berichtsjahr rüsteten die EKZ ihre Mitarbeitenden in den Netzregionen mit Tablets aus. So haben die Netzspezialisten unterwegs mobilen Zugriff sowohl auf das Netzinfor­mations­system mit seinen Netzschemaplänen als auch auf die geschäftlichen Laufwerke.

icon bleistift

52000

Blatt Papier werden durch die Digitalisierung im Meldewesen eingespart. Das entspricht rund

4000

kg pro Jahr.



Nachdem bereits das EW Andelfingen und das EW Lufingen Dienstleistungsverträge mit den EKZ abgeschlossen hatten, erteilte der Gemeinderat Fällanden den EKZ am 25. Oktober 2016 den Zuschlag für Dienstleis­tungen im Bereich Netzinfra­struktur. Der Vertrag trat am 1. Januar 2017 in Kraft und ist bis Ende 2020 gültig. Er beinhaltet Bau, Betrieb und Instandhaltung des Netzes sowie der öffentlichen Beleuchtung.

Aufgrund neuer regulatorischer Rahmenbedingungen wurden im Berichtsjahr in den ausserkantonalen Gemeinden Menzingen und Baar die Konzessionsverträge angepasst. Beide Gemeinden werden von den EKZ wie auch von den Wasserwerken Zug versorgt.

Im Bezirk Einsiedeln läuft die Übergangskonzession im Dezember 2018 aus, was die Aushandlung eines neuen Konzessionsvertrags zwischen der EKZ Einsiedeln AG und dem Bezirk Einsiedeln erfordert. Der Bezirk Einsiedeln strebt eine Beteiligung an der EKZ Einsiedeln AG an. Die Volksabstimmung ist für Mitte 2018 geplant.

Im Zuge der sukzessiven Spannungsumstellung des Hochspannungsnetzes der Axpo Netze AG wurden im Herbst 2016 die EKZ Umspannwerke Adliswil, Thalwil und Horgen von 50 000 V auf 110 000 V umgerüstet. Dies bedingte, dass alle Reguliertransformatoren ersetzt sowie Schutz und Steuerungen in diesen Unterwerken angepasst werden mussten. Durch die Spannungserhöhung verdoppelt sich die Übertragungskapazität des Netzes; die Verlustenergie reduziert sich um satte 75 Prozent.

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