110. Geschäftsbericht – Elektrizitätswerke des Kantons Zürich 17/18

Umwelt

An den Taten gemessen

Sensibilisieren, beraten und fördern – Privathaushalte, Geschäftskunden und Gemeinden profitieren von der langjährigen Erfahrung der EKZ-­Energieberatung. Ziel ist es, die Kunden individuell und über mehrere Jahre zu begleiten. Dabei ist die Nachhaltigkeit ein Dauer­thema. Massnahmen für eine höhere Energieeffizienz halfen im Berichtsjahr, 6.1 GWh Strom einzusparen.

«Mit der Energiestrategie 2050 sollen unter anderem der Endenergie- und der Stromverbrauch reduziert, der Anteil der erneuerbaren Energien erhöht und die energiebedingten CO²-Emissionen gesenkt werden. Dies, ohne die bisher hohe Versorgungssicherheit und die preiswerte Energieversorgung in der Schweiz zu gefährden.» So lautet die Ausgangslage, wie sie der Bundesrat in seiner Botschaft zum ersten Massnahmenpaket der Energie­strategie 2050 vom 4. September 2013 beschreibt. Mit einer Vielzahl von Initiativen und erfolgreich umgesetzten Projekten bewegte sich EKZ auch im Geschäftsjahr 2017/18 entlang dieser übergeordneten Leitplanken.

Einen konkreten Beitrag leisten seit 2012 die EKZ-Stromdetektive, die im Berichtsjahr ihren 3000. Einsatz hatten. Sie suchen Stromfresser im Haushalt, geben Tipps wie man energiesparender kocht, wäscht oder kühlt ohne an Komfort einzubüssen, und ermöglichen in den meisten Fällen Verbrauchseinsparungen von 10 bis 20 Prozent.

Sehr grosse Beachtung fand im Geschäftsjahr zudem der «Eigen­verbrauchs­check», bei dem rund 1000 Besitzern von Photovoltaikanlagen im Versorgungsgebiet aufgezeigt wurde, wie sie den Eigenverbrauchsanteil und Autarkiegrad erhöhen können. Bei den Geschäftskunden liessen sich 112 Unternehmen von EKZ beraten und konnten so ihre Energiekosten nachhaltig senken. Auf Wunsch begleitet EKZ die Massnahmen für eine höhere Energieeffizienz aktiv mit.

Grafik-Platzhalter

Die neu eingeführte Efficiency-Gap-Analyse bei der Bewertung von Liegenschaften stiess auf sehr starkes Interesse. Die Untersuchung zeigt die Gründe für einen hohen Energieverbrauch von Gebäuden auf und schlägt Massnahmen zur Verbrauchssenkung vor.

Sensibilität bewies EKZ auch in der Tierwelt. EKZ hatte sich an einer im Sommer 2018 abgeschlossenen Studie der Eidgenössischen Forschungs­anstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) beteiligt. Biologen der WSL kommen in der Studie zum Schluss, dass gedimmtes Licht und eine reduzierte Beleuchtungsdauer von Strassen nachtaktive Tiere deutlich weniger beeinträchtigen. Die bedarfsorientierte Steuerung von EKZ ist somit im doppelten Sinne nachhaltig.

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