111. Geschäftsbericht – Elektrizitätswerke des Kantons Zürich 18/19

Der CEO zum Geschäftsjahr 2018/19

Engagiert und zielstrebig

urs rengel

«Die Privatkunden von EKZ wurden zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt.»

 

Das Geschäftsjahr 2018/19 war für EKZ erfolgreich, wie das Wachstum des Betriebsergebnisses EBIT um 14.9 Prozent auf 81.7 Millionen Franken und des Unternehmensergebnisses um 151.7 Prozent auf 104.2 Millionen Franken belegt. Positiv wirkten sich neben einer robusten operativen Entwicklung der Geschäftsfelder die deutliche Steigerung der Beteiligungserträge aus.

Mit einer Verfügbarkeit von 99.998 Prozent erwies sich das EKZ-Verteilnetz erneut als ausserordentlich zuverlässig. Damit dieser Spitzenwert gehalten werden kann, investiert EKZ jedes Jahr konsequent in die Instandhaltung und Modernisierung der Netzinfrastruktur. Im Berichtsjahr waren es 54.5 Millionen Franken, also jede Woche rund eine Million Franken. Investitionen ins Netz sind umso wichtiger, als es zunehmend schwankende Produktionsmengen aus erneuerbaren Quellen verkraften muss. Dazu zählen auch Einspeisungen von privaten Produzenten und Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV).

Die Privatkunden wurden wie gewohnt zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie versorgt. Unsere eigenen Produktionskapazitäten wurden im Geschäftsjahr 2018/19 weiter ausgebaut. Ein Höhepunkt war die Erneuerung des Wasserkraftwerks Dietikon an der Limmat. Das Projekt war mit Investitionen von 39 Millionen Franken verbunden und wird Ende 2019 abgeschlossen. Der Einbau neuer, leistungsfähiger Turbinen und Generatoren war von umfassenden Massnahmen zum Schutz von Fauna und Flora und zur Aufwertung der Uferzonen für die Fussgänger begleitet.

Beim Ausbau der Windpark- und Photovoltaikanlagen konzentrierte sich EKZ auf klimatisch besonders geeignete Standorte in Deutschland, Spanien und Portugal, da die Investitionsmöglichkeiten in der Schweiz beschränkt sind. Mit diesen Investitionen trägt EKZ zu einer nachhaltigen Energiezukunft bei. Die Windparks, an denen EKZ beteiligt ist, erzeugten im Berichtsjahr 442.5 GWh Strom.

EKZ positioniert sich im Geschäftsjahr 2018/19 erneut als einer der günstigsten Energieversorger der Schweiz. Diese Position ist sowohl auf die im schweizerischen Vergleich sehr günstigen Netznutzungstarife als auch auf die Beschaffung zurückzuführen. EKZ kauft den Strom mehrheitlich an den Handelsmärkten ein und gibt Preisvorteile jeweils den Konsumenten weiter. Wir sind überzeugt, dass dies ein wesentlicher Standortvorteil für den Kanton Zürich bedeutet.
 
Im Namen der Geschäftsleitung danke ich allen Mitarbeitenden für ihr grosses Engagement und ihre Bereitschaft, die erfolgreiche Weiterentwicklung der EKZ-Gruppe zielstrebig zu unterstützen.

Urs Rengel, CEO

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